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Beziehungsformen
Focus-Flow
Die Hochzeits-Skulptur

Vita Entstehung Synesthesie

Die Welt ist das,
was ich von ihr denke.

Wie ich zu den Steinen kam

Seit ich denken kann begleiten innere Bilder und Farben mein Leben.
Emotionen empfinde ich oft als Farben und Menschen und Situationen als abstrakte Bildeindrücke .
Für mich war und ist das stets eine Bereicherung meines Lebens , die ich sehr genossen habe und genieße. Der wissenschaftliche Name dafür ist: Synästhesie. Seit fast 30 Jahren beschäftigen sich Forscher mit dem Phänomen Synästhesie. Aktuell führt eine Forschungsgruppe an der MH Hannover Studien durch, an denen auch ich teilnehme.
Dann trat durch Zufall Saponit in mein Leben. Ich habe mich sofort in dieses Material verliebt und so ähnlich wie bei der Liebe zu einem Menschen, wollte ich am liebsten so oft wie möglich mit Saponit zu tun haben. Also besorgte ich mir meine ersten Steine und formte sie nach meinen inneren Bildern.


Die fertigen Skulpturen zeigte ich meinen Freunden und meiner Familie. Sie waren sehr angetan und bestärkten mich darin mit meiner Kunst „nach Aussen“ zu gehen. Dann überschlugen sich fast die Ereignisse und eines führte zum nächsten.
Und ich war "mitten drin" und durfte interessante Aufträge entgegennehmen und realisieren.

Das Faszinierende ist nach wie vor, dass jeder Mensch, jede Geschichte, jede Beziehung ein anderes - eben individuelles, einzigartiges Bild in mir hervorruft. Und damit wird jede Skulptur so einzigartig, wie ihr Auftraggeber. Und ich bin jedes Mal wieder gespannt, welches Kunstwerk in meinem Gegenüber schlummert.